Gruppe von fünf geehrten Personen auf einer Bühne beim Aachen WM Special, alle mit Medaillen um den Hals, die lachend und winkend neben einer großen goldenen Pferdekopf Trophäe stehen; links sprühen Bühnenfontänen, im Hintergrund sind Musiker, Scheinwerfer und ein Banner mit der Aufschrift „Aachen“ zu sehen.
18. August 2026

240.000 Besucher in der ersten Woche der FEI World Championships Aachen 2026

Gruppe von fünf geehrten Personen auf einer Bühne beim Aachen WM Special, alle mit Medaillen um den Hals, die lachend und winkend neben einer großen goldenen Pferdekopf Trophäe stehen; links sprühen Bühnenfontänen, im Hintergrund sind Musiker, Scheinwerfer und ein Banner mit der Aufschrift „Aachen“ zu sehen.

Die Medaillen in der Dressur, Vielseitigkeit und im Voltigieren sind vergeben, hinter Sportlern und Besuchern liegen außergewöhnliche Tage. Ab jetzt geht es im Springen, Vierspännerfahren und in der Para-Dressur um die Weltmeistertitel. Das WM-Zwischenfazit.

Wer Birgit Rosenberg nach ihrem Lieblingsmoment der ersten WM-Woche fragt, erlebt zunächst ein nachdenkliches Schweigen – und erhält am Ende doch keine eindeutige Antwort: „Das kann ich einfach nicht sagen“, stellt die Sportchefin der FEI World Championships fest. Also zählt sie einfach alle Highlights auf, die ihr aus den vergangenen Tagen im Kopf geblieben sind: „Die Dressur unter Flutlicht war schon ein sehr, sehr besonderer Moment, sowohl sportlich als auch atmosphärisch. Außerdem hatten wir einen super Tag im Gelände und eine außergewöhnliche Stimmung beim Voltigieren.“ Sie könnte wohl noch ein bisschen weiter schwärmen, entscheidet sich dann aber doch für eine simple wie kurze Zusammenfassung der Prüfungen: „Die Woche war sportlich auf aller-, allerhöchstem Niveau.“

Ganz besonders am Herzen liegt Birgit Rosenberg natürlich der Sport, doch sie hebt auch explizit das Publikum hervor: 240.000 Besucher sind bei der ersten Hälfte der FEI World Championships dabei gewesen. „Das allergrößte Pfund dieser WM sind abgesehen von den Sportlern unsere Zuschauer. Ohne sie wäre der Allianz Park nicht dasselbe, wäre die einzigartige Atmosphäre nicht gegeben“, betont sie. Der Jubel aus den stimmungsvollen Arenen sei noch weit über die Soers hinaus zu hören gewesen. „Das gibt es so nirgendwo anders auf der Welt, das gibt es nur in Aachen“, ist Rosenberg überzeugt.

Doch die Sportchefin nennt nicht nur emotionale Momente aus dem Allianz Park, dem weltberühmten Turniergelände in der Aachener Soers. Bei Championaten hat es inzwischen Tradition, dass die Medaillengewinner auch in der Stadt empfangen und gefeiert werden. So auch in diesem Jahr: Jeden Abend durften die Besucher ihre Helden des Reitsports bejubeln und ihnen dabei zusehen, wie sie sich ins Goldene Buch der Stadt Aachen eintragen. „Was dort auf dem Katschhof und auch auf dem Markt passiert, ist einfach wunderbar. Ich habe abgesehen von den Medaillengewinnern auch viele Athleten dort gesehen, die diese Stimmung erleben wollen“, berichtet Rosenberg. Als Vorstandsmitglied des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins habe sie bereits jetzt unzählige Nachrichten auf verschiedenen Kanälen erhalten. „Alle schwärmen in den höchsten Tönen von Aachen“, freut sie sich.

Das soll selbstverständlich so bleiben, wenn jetzt die besten Springreiter, Para-Dressurreiter und Vierspännerfahrer um die Medaillen kämpfen. Auch für die kommende Woche kann Birgit Rosenberg sich nicht festlegen, worauf sie am meisten hinfiebert: „Die Team-Entscheidung der Springreiter unter Flutlicht ist immer ein Highlight in Aachen, genauso wie der Marathon-Tag der Vierspänner. Aber auch die Para-Dressur das erste Mal auf dieser Bühne mit dabei zu haben, wird etwas Besonderes.“

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