Die Weltelite des Pferdesports trifft sich im Allianz Park
In einer Woche ist es so weit: Wenn am 11. August die FEI World Championships Aachen 2026 beginnen, wird der Allianz Park für 13 Tage zum Treffpunkt der internationalen Pferdesportelite. 799 Athleten aus 67 Nationen – von Argentinien über Indonesien bis Usbekistan – reisen nach Aachen, um in sechs Disziplinen um Medaillen zu kämpfen. Der Bogen spannt sich vom elfjährigen Voltigier-Küken Lotte Berghman-Pukova aus Belgien bis zur 74-jährigen kanadischen Para-Dressurreiterin Eleonore Elstone. Erfahrene Championatsreiter und Debütanten, Sportler aus klassischen Pferdesporthochburgen und aus vermeintlich exotischen Ländern: Sie alle machen Aachen 2026 zu einem eindrucksvollen Spiegel der Faszination und weltweiten Vielfalt des Pferdesports.
„Die Starterfelder versprechen in allen sechs Disziplinen Pferdesport auf absolutem Weltklasse-Niveau. Wir können es kaum mehr abwarten, bis es endlich losgeht“, sagt Birgit Rosenberg, Vorstandsmitglied des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins. Den Auftakt im Hauptstadion macht die FEI Dressage World Championship – die Dressur, eine Disziplin, in der die Weltspitze in den vergangenen Jahren so dicht zusammengerückt ist wie nie zuvor: Die Titelverteidiger aus Dänemark reisen mit Top-Favoritin Cathrine Laudrup-Dufour und Mount St. John Freestyle an, Olympiasieger Deutschland geht auf heimischem Terrain angeführt von Isabell Werth – der erfolgreichsten Reiterin aller Zeiten – und Wendy de Fontaine ins Rennen Großbritannien bringt mit Doppel-Weltmeisterin Charlotte Fry und Glamourdale sowie Weltcup-Siegerin Becky Moody und Jagerbomb gleich zwei Paare aus der absoluten Weltspitze mit, Belgien hingegen mit Justin Verboomen und Zonik Plus die Doppel-Europameister von 2025. So spannend die Vergabe der Teammedaillen im Lambertz-Preis erwartet wird, so offen sind auch die Einzel-Entscheidungen, wobei insbesondere die Grand Prix Kür, der Lindt-Preis, am Abend des 15. August unter Flutlicht wie schon bei den Weltreiterspielen 2006 an gleicher Stelle garantiert für Gänsehaut-Momente sorgen wird.
Ebenfalls in der ersten Woche fallen die Entscheidungen in der FEI Eventing World Championship. Die Team-Olympiasieger 2024 aus Großbritannien mit Laura Collett, Tom McEwen und Rosalind Canter treffen im DHL-Preis unter anderem auf die deutschen Spitzenreiter Michael Jung, dreifacher Olympiasieger, und Olympiasiegerin Julia Krajewski. Ergänzt wird das Feld durch Routiniers wie Andrew Hoy (Australien) und Tim Price (Neuseeland) – eine Besetzung, in der sich nahezu alle großen Namen dieses Sports wiederfinden. Parallel dazu sorgt die FEI Vaulting World Championship in Stadion 3 für sehenswerten Spitzensport: Doppel-Europameister Quentin Jabet aus Frankreich greift nach zweimal WM-Einzelsilber nun im Preis der Sparkasse entschlossen nach dem Titel. Das italienische Pas de Deux Rebecca Greggio und Davide Zanella zählt zur absoluten Weltklasse seiner Disziplin, während die Deutsche Kathrin Meyer sich bei ihrem letzten Championatsauftritt mit Heimvorteil in einem international herausragend besetzten Feld behaupten will.
Hochdekorierte Teilnehmer beim Springen, Fahren und der Para-Dressur
In der zweiten Woche übernehmen die Springreiter mit der FEI Jumping World Championship das Hauptstadion. Dann treffen im Parcours nahezu alle aktuellen Top-Referenzen des Springsports aufeinander: Doppel-Weltmeister Henrik von Eckermann aus Schweden, die formstarken Schweizer Steve Guerdat und Martin Fuchs sowie das komplette britische Olympiasieger-Team von Paris 2024 um Ben Maher, Scott Brash und Harry Charles. Die deutsche Equipe geht im Mercedes-Benz Preis mit Europameister Richard Vogel als Leitfigur an den Start – und auch Nationen wie Irland, die USA, Belgien und die Niederlande reisen mit klarer A-Besetzung nach Aachen. Und nur wer über alle Turniertage hinweg eine konstant gute Leistung bringt, wahrt sich die Chance auf eine Medaille im Einzelfinale, dem LONGINES-Preis, der am Nachmittag des 23. August den packendenden Schlusspunkt der FEI World Championships Aachen 2026 setzen wird.
Zuvor wird im Fahren um die FEI Driving World Championship Four-in-Hand gerungen. Der siebenfache Weltmeister Boyd Exell (Australien) reist als seit Jahren dominierende Nummer 1 der Weltrangliste nach Aachen und möchte die bislang einzige Lücke in seiner Titelsammlung schließen: den WM-Triumph in Aachen. 2006 hatte sich die Fahrsport-Legende kurz vor dem Championat verletzt – 20 Jahre später soll sich das Blatt endlich wenden. Zu seinen härtesten Konkurrenten im Rennen um die Goldmedaille zählen Europameister und Weltcup-Sieger Bram Chardon (Niederlande) sowie Dries Degrieck (Belgien), der als einer der aufstrebendsten Vierspänner-Fahrer weltweit gilt und längst fester Leistungsträger der belgischen Mannschaft ist. Ebenfalls in der zweiten Woche stehen die Wettbewerbe der FEI Para Dressage World Championship auf dem Programm – auch hier mit einem Feld, das die aktuelle Weltspitze nahezu vollständig abbildet. Für Deutschland treten im Allianz-Preis unter anderem die mehrfache Paralympics-Medaillengewinnerin Regine Mispelkamp und Dreifach-Europameisterin Heidemarie Dresing an. International sorgen die Weltranglistenerste Kate Shoemaker (USA), die dreifache Olympiasiegerin Fiona Howard (USA) und der lettische Doppel-Olympiasieger Rihards Snikus dafür, dass sich in Aachen die derzeit erfolgreichsten Para-Dressurreiter der Welt messen.
Sie wollen dabei sein, wenn die Weltelite des Pferdesports in Aachen um die WM-Medaillen kämpft? Dann sichern Sie sich noch heute Ihr Ticket im Onlineshop, an der Tickethotline unter 0241-9171111 oder in der Geschäftsstelle des Aachen-Laurensberger Rennvereins. Die FEI World Championships Aachen 2026 stehen für Gänsehaut, Geschichte und große Momente.