Voltigiertraining in einer hellen Reithalle: Ein Athlet sitzt ohne Hände im Sattel auf einem braunen Pferd, das an der Longe von Teammitgliedern mit ‚Germany‘-Shirts geführt wird; im Vordergrund pinke Blumendekoration, im Hintergrund leere Tribünen und Banden mit Allianz- und FEI World Championships Aachen 2026 Logos.
12. August 2026

Bereit für große Leistungen bei der FEI Vaulting World Championship

Voltigiertraining in einer hellen Reithalle: Ein Athlet sitzt ohne Hände im Sattel auf einem braunen Pferd, das an der Longe von Teammitgliedern mit ‚Germany‘-Shirts geführt wird; im Vordergrund pinke Blumendekoration, im Hintergrund leere Tribünen und Banden mit Allianz- und FEI World Championships Aachen 2026 Logos.

Die Voltigierer und ihre Pferde bereiten sich einen Tag vor Beginn der wichtigsten Prüfungen des Jahres im Allianz Park akribisch vor. Der deutsche Bundestrainer Kai Vorberg rechnet sich Medaillenchancen aus, mahnt aber zu Demut und Konzentration.

Behutsam tätschelt Gianna Ronca den Hals ihres Pferdes. Ecuador galoppiert ruhig durch den Zirkel im eigens für die FEI Vaulting World Championship überdachten Stadion 3, die letzte Vorbereitung für die Voltigierer läuft vor den Augen einiger Zuschauer. „Unser Training ist individuell für jedes Pferd, je nachdem, was sie brauchen. Mit manchen machen wir nur eine lockere Eingewöhnungsrunde, mit anderen können wir direkt das Programm durchturnen“, erzählt Kai Vorberg. Der Bundestrainer des deutschen Teams, der 2006 in Aachen mit seiner legendären Mozart-Kür Weltmeister geworden ist, zeigt sich anschließend zufrieden: „Es war bei allen so wie wir es erwartet und erhofft haben.“

Mit Team Norka, den Titelverteidigern in der Gruppe, und weiteren erfolgreichen und erfahrenen Championatsteilnehmern rechnet sich Vorberg naturgemäß gute Chancen im Preis der Sparkasse aus – sowohl in den Einzelentscheidungen der Damen und Herren als auch im Pas de deux, in der Gruppe und in der Teamwertung. „Wenn Deutschland kommt, ist es immer so, dass wir Medaillen gewinnen möchten. Aber man muss auch demütig bleiben“, ruft Kai Vorberg trotz aller Erfolge der vergangenen Jahre zu Bescheidenheit auf. Wenn man die Demut im Sport verliere, könne es ganz schnell schief gehen. „Deshalb bleiben wir konzentriert und fokussiert und hoffen, dass wir es so gut wie möglich schaffen, unsere Pferde, Voltigierer und Longenführer durch die Prüfungen zu bringen“, sagt er mit Blick auf die Wettbewerbe in Pflicht, Technik und Kür.

Für Verlasspferd Ecuador jedenfalls ging die Generalprobe mit zahlreichen Streicheleinheiten zu Ende. Die Voraussetzungen für Höchstleistungen sind also bestens, wenn die Weltelite im Voltigieren ab morgen bei der FEI Vaulting World Championship antritt. Alle Pferde haben die Horse Inspection erfolgreich absolviert, gemeinsamen Ausnahmeleistungen von Pferden, Voltigierern und Longenführern steht also nichts mehr im Weg.

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