Britt Roth und Jeffrey schreiben das nächste Kapitel in ihrer Traumsaison
In Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Pferdesport und Holger Hetzel, Preis von Holger Hetzel, setzte sich ein Paar durch, das in den vergangenen Monaten häufig die Ehrenrunden anführte: Britt Roth und Jeffrey landen vor Leila Bingold mit Christof und Hannes Ahlmann mit Madness.
Selten steckte im Sprichwort „Die letzten werden die ersten sein“ mehr Wahrheit als in der ersten Nachwuchsprüfung im Rahmen der FEI World Championships Aachen 2026. Die letzte Starterin Britt Roth ließ keine Zweifel daran aufkommen, dass ihr Ziel der Sieg in Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Pferdesport und Holger Hetzel, Preis von Holger Hetzel, war. Mit rasanten Galoppsprüngen startete sie auf ihrem Holsteiner Wallach Jeffrey in den Parcours und zeigte mit ihm eine fulminante Runde im legendären Hauptstadion. Pfeilschnell, aber trotzdem in einem guten Rhythmus flogen die beiden über die Hindernisse, am Ende leuchtete ein Null-Fehler-Ritt in einer fabelhaften Zeit von 57,78 Sekunden auf der Anzeigentafel auf. Britt Roth streichelte ihrem Pferd liebevoll über den Hals und strahlte anschließend in der Siegerehrung über das ganze Gesicht.
„Unglaublich!“, konnte sie ihr Glück kaum fassen. „Es ist unser erstes Mal im Aachener Hautpstadion – das allein war schon ein unbeschreibliches Gefühl. Dann noch gewinnen zu können, ist einfach toll“, sagte die 24-Jährige, die in diesem Jahr bereits Deutsche Vizemeisterin in Balve und Deutsche U25-Meisterin in Riesenbeck geworden ist.
Rang zwei sicherte sich in 58,92 Sekunden Leila Bingold mit Christof, die ebenfalls eine starke Vorstellung ablieferten. Hannes Ahlmann holte sich im Sattel von Madness den dritten Platz in 60,38 Sekunden. Die drei starten mit besten Voraussetzungen in den RWE-Preis morgen Mittag, wenn das Finale von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Pferdesport und Holger Hetzel ansteht.